Doriana Tchakarova wurde am 26.10.1974 im bulgarischen Varna geboren, wo sie 1993 ihr Abitur am Musikgymnasium machte.

 

Ende 1993 begann sie mit ihrem Studium an der Stuttgarter Musikhochschule.
Nach dem Grundstudium absolvierte sie ein künstlerisches Aufbaustudium bei Prof. Friedemann Rieger und studierte in der Liedklasse von Prof. Konrad Richter. 
Im April 1993 gewann sie den zweiten Preis beim internationalen Klavierwettbewerb "Dimitar Nenov" in Rasgrad, in. Im gleichen Jahr spielte sie das zweite Klavierkonzert von Sergej Rachmaninoff mit der Varna Philharmonie.

Im Juli 2001 wurde sie mit der Cellistin Krassimira Krasteva in der Kategorie Kammermusik Preisträgerin des 15. Internationalen Wettbewerbs "Franz Schubert" in Italien.

2004 gewann sie mit ihrer Gesangs-Partnerin Judith Erb, Sopran, den zweiten Preis beim Schubert-Wettbewerb des „Concorso Internationale di Interpretazione Musicale Citta di Racconigi" in Italien.

Bereits während ihres Studiums hatte Doriana Tchakarova eine Tutorenstelle als Begleiterin der Gesangsklassen.

Seit Oktober 2003 hat sie einen Lehrauftrag für Korrepetition-Gesang an der Musikhochschule Stuttgart.

 

Daneben entfaltet Doriana Tchakarova eine rege, internationale Konzerttätigkeit als Kammermusikerin und Liedpianistin mit Partnern wie Ulrike Sonntag, Nathalie Karl, Matthias Klink, Sylvia Koncza, Thomas Volle, Mirella Hagen, Turid Karlsen, Patrizia Piras, Reiner Holthaus,Thomas Pfeiffer und häufig mit dem SWR-Vokalensemble.

Erfolgreich ist sie auch als Klavierpädagogin tätig. Viele ihrer Schüler sind Landes-und Bundespreisträger bei "Jugend musiziert" und erhielten Studienplätze an deutschen Musikhochschulen.

Bei zahlreichen Gesangs-Meisterkursen ist sie eine gefragte Korrepetitorin.

Die CDs mit der Sopranistinnen Judith Erb und Felicitas Erb mit Liedern und Duetten von Robert Schumann, Hugo Kaun (Weltersteinspielungen) und Louis Spohr bei ARS-Produktion fanden viel Beachtung in der Fachpresse.

Eine weitere CD mit Duetten von Felix Mendelssohn und Fanny Hensel ist 2016 bei ARS erschienen, stieß europaweit auf eine überschwängliche Resonanz und wurde unter anderem 2017 für den Echopreis nominiert. 



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© Doriana Tchakarova